Hintergrundwissen

Als eines der Entwicklungsländer in Ost-Afrika kämpft Uganda gegen Armut. Laut Weltbank unternahm Uganda als Land große Anstrengungen, um die Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen. Aber dies ist ein langer Weg, insbesondere in Hinsicht auf Kinder und Jugendliche.
Nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung ist heute unter 25 Jahre alt und neun von zehn von ihnen leben in Entwicklungsländern.1 Das macht Kinder (Alter 0 - 14) und Jugendliche (Alter 15 - 24) zur Mehrheit in der armen Weltbevölkerung. Aber gleichzeitig bilden sie eine neue Generation, die aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen kann.
Ein Blick auf die spezifischen Ausgangsindikatoren der Millennium-Entwicklungsziele mit der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zeigt u.a eine hohe Krankheitsrate. Für Uganda hat sich die Säuglings- und Kindersterblichkeitsrate über den Zeitraum von 1990 - 2002 trotz der Bemühungen nicht wesentlich verbessert: sie liegt bei 100 bzw. 150 pro 1000 Lebendgeborene. Erfolge wurden hauptsächlich in der Bekämpfung von HIV/AIDS, bei der allgemeinen Grundschulbildung und bei der Förderung der Geschlechtergleichstellung erzielt.

Ein Blick auf die spezifischen Ausgangsindikatoren der Millennium-Entwicklungsziele mit der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zeigt u.a eine hohe Krankheitsrate. Für Uganda hat sich die Säuglings- und Kindersterblichkeitsrate über den Zeitraum von 1990 - 2002 trotz der Bemühungen nicht wesentlich verbessert: sie liegt bei 100 bzw. 150 pro 1000 Lebendgeborene. Erfolge wurden hauptsächlich in der Bekämpfung von HIV/AIDS, bei der allgemeinen Grundschulbildung und bei der Förderung der Geschlechtergleichstellung erzielt.

"Die Einschulungsrate für die Grund- und Mittelschule erhöhte sich von 62,3%1992 auf 83% im Jahr 2003. Die Alphabetisierungsrate der Jugend erhöhte sich von 75% im Jahr 1995 auf 81% im Jahr 2003.


Kinder und Jugendliche repräsentieren nicht nur die Mehrheit unter den Armen der Entwicklungsländer; sie sind auch die am meisten gefährdetste Gruppe. Das größte Risiken für die Kinder ist Mangelernährung, Kinderkrankheiten und Säuglings- und Kindstod. Im jungen Erwachsenenalter sind verschiedene andere Risiken als im Kindesalter anzutreffen. Da sind zum Beispiel riskante sexuelle Verhaltensweisen, frühe Schwangerschaft, HIV/AIDS, Missbrauch, Gewalt und Kriminalität zu nennen. Viele Mädchen sind anfällig für Prostitution. Viele Kinder und Jugendliche arrangieren sich mit dem Leben auf der Straße und schaffen sich eine Zukunft mit kriminellen Aktivitäten wie Überfällen, Schulverweigerung und Drogenmissbrauch. Trotz der Anstrengungen die unternommen worden sind, um die allgemeine Grundschulbildung in Uganda durchzusetzen, verlassen viele Kinder vorzeitig die Schule oder ohne erfolgreichen Schulabschluss.

Vieler dieser Herausforderungen können nur begegnet werden, wenn die Kinder und die Jugendlichen gezielt darin bestärkt werden,ihnen das notwendige Wissen an die Hand zu geben, damit sie Ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln, um ihre künftige Lebensumstände zu verbessern. Kinder und Jugendliche bedürfen der Ermutigung, um ihr gesamtes Potential und ihre Talente in einer kreativen Weise auszuschöpfen und um letztlich die Grund- und Mittelschule erfolgreich abzuschließen. Nur dann kann eine stärkere, ausgebildete und besser informierte Generation heranwachsen und den Kreislauf der Armut durchbrechen.
1 Weltbank 2005 Kinder und Jugendliche. The World Bank. A framework for Action. Washington, D.C.
2 Länder-Kurzdarstellung. Entwicklungsergebnisse. World Bank. September 2004.